Im vergangenen Jahr (2020) verbrachte ich die erste Phase der Corona-Pandemie sechs Monate mit meinem Sohn in Kanada. Diese gemeinsame Zeit war ein einmaliges Erlebnis für welches ich sehr dankbar bin. Um unsere gemeinsamen Erlebnisse und Erfahrungen auch für die zu Hause gebliebene Familie festzuhalten, begann ich ein Buch hierüber zu schreiben. Anfänglich als Reisetagebuch angedacht, entwickelte sich das Projekt jedoch weiter und ich ergänzte das Buch um persönliche Gedanken und Eindrücke rund um Kanada, Whistler und allem, was nun aktuell so um uns herum passierte.

Da ich auch in Whistler nachts oftmals nicht schlafen konnte, und in dieser Zeit die mir am Tag über den Weg gelaufenen Informationen und Nachrichtenmeldungen gedanklich verarbeitete, begann ich ein entsprechendes Kapitel in dem Buch. Unter „Schlaflos in Whistler“ sammelte ich alle meine nächtliche Gedanken über diese Berichte, die ich meistens dem Liveblog der Tagesschau entnahm – meinem Hauptinformationsmedium um mit der Heimat verbunden zu bleiben.

Zurück in Deutschland behielt ich die Angewohnheit bei, mich auf der Internetseite der Tagesschau über die täglichen Entwicklungen zu informieren. Hierbei fielen mir nach und nach weiterhin aus meiner Sicht Widersprüchliches oder Unverständliches auf, was in Verbindung mit weiteren Nachrichten und Informationen aus meinem täglichen Umfeld mich nun auch hier oftmals Nachts wach hielt. Und da ich schon in meiner Zeit als Coach oftmals den Rat „Schreib es auf“ erteilte, fing ich erneut an, meine Gedanken zu diesen Begebenheiten aufzuschreiben und möchte sie in diesem Blog teilen.